Haus-Gartendesign

Der Haus und Gartenblog

18
Apr

Kosten durch einen Terrassenbelag

Bei der Höhe der Kosten und Folgekosten verschiedener Terrassen-Beläge gibt es große Unterschiede.

Günstigste Lösung sind Steinbeläge, aus Platten oder Pflastersteinen. Diese werden in ein Sand- oder Kiesbett gelegt und bedürfen zukünftig keiner großen Pflege. Moos- oder Grünbelag-Entfernung bei Bedarf sind vollkommen ausreichend. Natursteine sind in der Anschaffung wesentlich teurer, bieten aber eine weitaus ansprechendere Optik. Auch hier fallen eher selten Folgekosten für Reinigung und Grünbelag-Entfernung an. Für besonders teure Natursteinarten wie Granit oder Marmor, werden spezielle hochpreisige Reinigungsmittel angeboten, welche den Glanz der Boden-Beläge reaktivieren oder die Oberfläche gegen Flecken imprägnieren sollen.

Holzbeläge in Dielen- oder Fliesenform gibt es in vielen verschiedenen Preisklassen und Qualitäten. Zu den günstigeren Varianten zählen europäische Hölzer wie Lärche oder Douglasie. Preislich höher liegen qualitativ hochwertigere Tropenhölzer wie Bangkirai, Itauba, Ipe oder Massaranduba. Diese zeichnen sich durch ihre besondere Härte und höhere Witterungsbeständigkeit aus. Holzterrassen benötigen eine stabile Unterkonstruktion, welche auf der Rechnung zusätzlich zu Buche schlägt. Auch die für den Bau notwendigen Spax-Schrauben sind ziemlich kostenintensiv aber unentbehrlich.

Die Instandhaltung einer Holzterrasse ist wesentlich aufwendiger als die Pflege eines Steinbelags. Es empfiehlt sich, das Holz ein- bis zweimal im Jahr mit einem speziellen Holzöl zu behandeln um so der Verwitterung und Vergrauen des Holzes entgegenzuwirken. Das Holzöl hat einen vergleichsweise hohen Preis, ist aber unabdingbar, wenn es um die Erhaltung einer schönen Optik und der Langlebigkeit des Holzes geht. Vor dem Bau einer Holzterrasse, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die Pflege einen erheblichen Zeitaufwand bedeuten kann.

Ein Belag für die Terrasse aus Kunststoff liegt in der Anschaffung etwa im Preisbereich eines Echtholzbodens. Auch hier ist eine Unterkonstruktion notwendig, welche zusätzlich zum eigentlich Boden gekauft werden muss. In Pflege und Wartung liegen die Kosten für solche Außenanlagen jedoch ungleich niedriger. Da Kunststoffböden nicht verwittern, bedürfen sie keiner speziellen Behandlung. Für die Reinigung reicht gewöhnliches Wasser vollkommen aus.

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