Haus-Gartendesign

Der Haus und Gartenblog

15
Sep

Holzenergie – So funktioniert’s!

Grundvoraussetzungen
Die Grundvoraussetzung für Holzenergie ist eine Feuerstelle in Form eines Heizkamins, Kachelofen oder Kaminofen. Der Raum für das Feuer besteht aus Schamott oder Gußschamott und sorgt somit für die optimale Reglung der Wärme. Durch Zugberechnung wird die Größe, Länge und der Verlauf berechnet, durch die Einhaltung der Emissionsgrenzwerte stellt sich hier die Grundlage. Durch glasierte oder unglasierte Kacheln besteht die Außenhülle oder auch die Speicherhülle eines Kachelofens.Die gusseiserne Heiztür von früher haben hier gänzlich ausgesorgt und werden oft von Sichttüren aus feuerfestem Glas verdrängt. Durch die Holzvergasung ist eine nachfolgende Speicherung der Wärme möglich. Durch den nachwachsenden Rohstoff Holz ist die Umweltverträglichkeit von Holzenergie nicht von der Hand zu weißen.

Wie funktioniert das im ganzen Haus

Wichtig bei der Beheizung eines ganzen Hauses ist die Leistung die eine Holzenergiequelle bringen kann. Ist diese Grundvoraussetzung gegeben, wird die Wärme über einen Pufferspeicher verteilt und energetisch effizient genutzt. Räume in denen keine Holzenergiequelle in Form eines Ofens steht, werden mit Heizkörpern oder Fußbodenheizungen ausgerüstet, welche dann durch den Pufferspeicher den ganzen Tag individuelle beliefert werden. Die Hauptwohnbereichen werden oft mit der Strahlungswärme schon ausreichend versorgt. Die elektronische Absperrautomatik sorgt für niedrige Emission, hohe Wirkung und hohen Komfort. Die Abstrahlung der Holzquelle wird optimal genutzt und ist in Zeiten schwindender Ressourcen die ideale Lösung für ökologisches und energetisches heizen.

Arbeitsaufwand

Niemand muss heut zu Tage noch Holz hackend in den Garten stellen. Holzscheite Pellets oder auch Späne kann man in jeden Baumarkt erwerben und auch die Förstereien bieten friches Schichtholz an. Die Reinigung und Wartung ist kostengünstig und nicht aufwändig.

Worauf ist zu achten

Der Ein und Umbau ist von einen Fachmann durchzuführen. Es muss auf Durchmesser und Abluft geachtet werden. Für einen Kamin muss ein Schornstein abgenommen werden und die Reinigung muss regelmäßig erfolgen. Sowohl vom Schornstein wie auch vom Gerät selbst. Somit ist auch die Garantie und die lange und effiziente Laufzeit gewährleistet. Der Heizkessel darf nicht zu groß sein und muss sich an die Heizleistung des Hauses, sowie des Pufferspeichers anpassen. Mit Allesbrennern kann man keine wirtschaftliche Holzenergiequelle betreiben. Auch spielen die technischen Voraussetzung, individuellen Wünschen und Erwartungen eine Rolle. Ideal wäre es die Gegebenheiten vor Ort zu betrachten und dann mit dem Fachmann eine Entscheidungen zu treffen.

Zu guter Letzt

Auch sollte man sich einen Raum wählen um Holz aufzubewahren. Dieser darf nicht feucht sein und muss optimal ausgenutzt werden. Außerdem muss es für jeden zugänglich sein und weit weg von offenen Feuer.

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